Dichtigkeitsprüfung / Dichtheitsprüfung

In Dorsten befindet sich ein großes Wasserschutzgebiet. Das heißt, dass unser Trinkwasser unter anderem in dieser Gegend gewonnen wird. Damit kein Mensch davon krank wird, achtet die Stadt in diesem Bereich besonders auf einen pfleglichen Umgang mit dem Grundwasser. Dazu gehört auch, dass die Abwasserleitungen dicht sind. Wenn dies nicht der Fall ist, fließt das von Essensresten, Fäkalien und chemischen Mitteln verseuchte Wasser direkt ins Grundwasser. Damit dies nicht passiert, ist eine regelmäßige Dichtigkeitsprüfung vorgesehen. Doch auch in anderen Teilen von Dorsten ist alle paar Jahre eine Dichtigkeitsprüfung empfehlenswert. So bemerken Sie Beschädigungen, bevor es zu größeren Problemen und hohen Kosten kommt.

Wie wird eine Dichtigkeitsprüfung vorgenommen

Im Rahmen einer Dichtigkeitsprüfung (manchmal auch Dichtheitsprüfung genannt) gibt es drei Varianten. In jedem Fall werden die Rohre als erstes mit einem Hochdruckspülgerät gereinigt. Nun wird der zu prüfende Teil mit aufblasbaren Absperrungen von anderen Kanalarmen abgetrennt. In der ersten möglichen Prüfung wird nun ein Gas in den Kanal gefüllt. Der Experte beobachtet eine festgelegt Zeit, ob der Luftdruck sinkt. Ist dies der Fall, befindet sich eine Beschädigung in den Leitungen. Eine vom Prinzip her sehr ähnliche Dichtigkeitsprüfung kann auch mit Wasser durchgeführt werden. Wird bei einer der beiden Vorgehensweisen eine Beschädigung festgestellt, kommt die dritte Variante zum Einsatz: Eine Kanalkamera fährt die Rohre entlang. Der Fachmann sieht die Bilder auf einem Bildschirm und erkennt auf diesem auch sehr feine Risse. Diese kann er danach reparieren. Zum Schluss wird mit einer erneuten Dichtigkeitsprüfung getestet, ob die Arbeit erfolgreich war.